Duval

Fritz Duval, der Großneffe und Erbe des Hauses Dubied, benutzte die illustre Firmenhistorie um auf sein Produkt aufmerksam zu machen. Auf den Etiketten war der Name Dubied meist größer abgedruckt, als sein eigener Name Duval. So gelangte das Rezept der Mutter Henriod in die Hände von Henri Duval. Nach dessen Tod ignorierten seine Nachfahren das mysteriöse Rezept. Sie waren der Meinung, es sei nur ein hostorisches Dokument - mehr nicht. Jedoch wurde am 5. April 1968 auf Verlangen von Francis Duval, in Couvet notariell festgehalten, daß das Rezept der Mutter Henriod von der Familie Duval aufbewart wird. Bis heute wird diese historische Tatsache von der Fachwelt ignoriert...

Absinthe Henri Francois Duval Am 30. Juni 1879 übernahm Henri-Francois Duval die Geschäfte von seinen beiden Cousins. Er profitierte natürlich von seinen Initialen, die die gleichen sind, wie die seiner Cousins... Nach seinem Tod versuchte seine Witwe die Geschäfte weiterzuführen, um davon zu leben - allerdings gelang ihr das nicht, so daß sie das Unternehmen an die Gebrüder Parrot verkaufte. Die Brennerei Parrot wurde 1890 an einen Vertreter namens Emile Pernot übergeben...

Absinthe Fritz Duval Fritz Duval wurde am 22.8.1838 in Couvet geboren und verstarb am 18..9.1916 in Pontarlier. Sein Vater Henri-Frederic (1792-1854) war der Neffe des Major Dubied. Bereits 1862 führte er erfolgreich die Firma Dubied Pere et Fils in Pontarlier in der Grande Rue 66, wobei die Firma noch seinem Onkel Constant Dubied gehörte. Nach der Trennung von seinem Cousin Henri Francois war Fritz Duval der einzige Nachfolger von Dubied Pere et Fils. Er produzierte 120.000 Liter Absinthe pro Jahr. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde einer der Brennhäfen am die Brennerei Guy verkauft...

Heute existiert die Adresse immernoch. Dort befindet sich jetzt die Wein- und Spirituosenhandlung von Philippe Chapon und seiner Frau Florence Duval-Chapon geführt wird. Philippe Chapon richtet jedes Jahr in Pontarlier die Absinthiades aus. Damit schließt sich der Kreis dann wieder.