Duval
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 03. August 2011 15:48
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Fritz Duval, der Großneffe und Erbe des Hauses Dubied, benutzte die illustre Firmenhistorie um auf sein Produkt aufmerksam zu machen. Auf den Etiketten war der Name Dubied meist größer abgedruckt, als sein eigener Name Duval. So gelangte das Rezept der Mutter Henriod in die Hände von Henri Duval. Nach dessen Tod ignorierten seine Nachfahren das mysteriöse Rezept. Sie waren der Meinung, es sei nur ein hostorisches Dokument - mehr nicht. Jedoch wurde am 5. April 1968 auf Verlangen von Francis Duval, in Couvet notariell festgehalten, daß das Rezept der Mutter Henriod von der Familie Duval aufbewart wird. Bis heute wird diese historische Tatsache von der Fachwelt ignoriert...
Absinthe Henri Francois Duval Am 30. Juni 1879 übernahm Henri-Francois Duval die Geschäfte von seinen beiden Cousins. Er profitierte natürlich von seinen Initialen, die die gleichen sind, wie die seiner Cousins... Nach seinem Tod versuchte seine Witwe die Geschäfte weiterzuführen, um davon zu leben - allerdings gelang ihr das nicht, so daß sie das Unternehmen an die Gebrüder Parrot verkaufte. Die Brennerei Parrot wurde 1890 an einen Vertreter namens Emile Pernot übergeben...
Absinthe Fritz Duval Fritz Duval wurde am 22.8.1838 in Couvet geboren und verstarb am 18..9.1916 in Pontarlier. Sein Vater Henri-Frederic (1792-1854) war der Neffe des Major Dubied. Bereits 1862 führte er erfolgreich die Firma Dubied Pere et Fils in Pontarlier in der Grande Rue 66, wobei die Firma noch seinem Onkel Constant Dubied gehörte. Nach der Trennung von seinem Cousin Henri Francois war Fritz Duval der einzige Nachfolger von Dubied Pere et Fils. Er produzierte 120.000 Liter Absinthe pro Jahr. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde einer der Brennhäfen am die Brennerei Guy verkauft...
Heute existiert die Adresse immernoch. Dort befindet sich jetzt die Wein- und Spirituosenhandlung von Philippe Chapon und seiner Frau Florence Duval-Chapon geführt wird. Philippe Chapon richtet jedes Jahr in Pontarlier die Absinthiades aus. Damit schließt sich der Kreis dann wieder.
Dubied
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 03. August 2011 15:47
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Wohl einer der wichtigsten Namen der Absinthe Historie schlechthin...
Major Daniel-Henri Dubied (1758-1841) kaufte den Schwestern Henriod aus Couvet ein Absinthe Rezept ab. Er begann 1798 mit seinem Sohn Marcellin und seinem Schwiegersohn Henri-Louis Pernod, in Couvet Absinthe zu produzieren. Pernod übernahm die Geschäfte, während der Schwiegervater den Absinthe brannte. Die Firmierung lautete "Dubied Pere et Fils"
Als Henri-Louis Pernod 1805 aus der Firma ausstieg um in Pontarlier sein eigenens Unternehmen hochzuziehen, stiegen die anderen Kinder von Dubied in die Firma ein.
Die erste Frau von Henri-Louis Pernod, Julie Ducommun starb 1806. Pernod heiratet daraufhin am 25. Mai 1807 die Tochter von Major Dubied, Emelie.
Das Haus Dubied Pere et Fils arbeitete noch bis 1840 mit den Brennhäfen, die ursprünglich dort installiert wurden. Dannach wurde ausschließlich in Pontarlier produziert. Der letzte Sohn von Major Dubied, Constant Dubied, der die Geschäfte ab 1850 leitete, starb 1883 im Alter von 87 Jahren. Das Unternehmen ging 11872 an seinen Neffen Fritz Duval über.
Cusenier
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 03. August 2011 15:47
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Eugene Cusenier wurde 1832 in Etalans geboren. Er verließ die Großfamilie und die väterliche Führung um das Brennerhandwerk zu lernen. Mit 20 Jahren diente er unter der Französischen Flagge für 4 Jahren unter anderem auch in Algerien. Als er nach dem Krieg nach Hause kam, baute er in Ornans eine Brennerei auf. Der Ort ist gut gewählt, da hier sehr viel Obst für die Kirschproduktion angebaut wird. Ausserdem liegt Pontarlier sehr nahe. Die Geschäfte wurden von ihm, seinen Brüdern und Schwagern geleitet. Das Unternehmen entwíckelte sich sehr schnell, so daß ein Verkaufshaus in Paris dazu kam. Als ranghöchster Offizier in Ornans wurde er berufen eine mobile Truppe für den Krieg im Jahre 1870 zu bilden, wofür er später auch einen Orden erhielt. Das damit verbundene Geld jedoch überließ er den Bedürftigen. Die Brennerei Cusenier stellt Kirsch und Absinthe her, da sehr viele Kirschen und vor allem Wermut in der Region zu Hauf angebaut wurden. Durch die schiere Größe des Unternehmens war es Cusenier möglich, die Rohstoffe für ein Jahr zu lagern - speziell bei Wermut ein sehr großer Vorteil. Allein die Lagerkapazität in Ornans betrug 2000 Hektoliter. Die Firmengeschichte entwickelte sich dramatisch: 1871 wird in Paris eine große Brennerei gegründet, 1872 eine Brennerei in Charenton, 1877 eine Brennerei in Marseille, 1882 eine weiter in Mulhouse, 1884 eine weitere in Buenos Aires. Eugene Cusenier starb 1894, als angesehener und beliebter Firmengründer, der seinen Angestellten schon im 19. Jahrhundert viele Solzialleistungen zugestand, die zur damaligen Zeit sehr ungewöhnlich waren. Eine Bronzebüste in Ornans ehrt den Firmengründer auch heute noch. 1910 zerstörte ein Seinehochwasser die Fabrik in Charenton. Unglaubliche Mengen an Gütern gingen dabei verloren. Da Absinthe ein schlechtes Image besaß und als ungesund galt, hatte man bei Cusenier die Idee, Absinthe mit Sauerstoff zu versetzen um so das Image zu verbessern. So entstand Absinthe Cusenier Oxygenee. Die Werbekampagne mit dem Joseph-Francois Dailly Plakat " L'Absinthe Cusenier Oxygenee - C'est ma sante" wurde so berühmt, daß man kurzerhand dem Absinthe den Namen "Oxygenee" gab. Man kann die Entwicklung zu diesem Namen hin sehr schön sehen, wenn man alte Plakate sieht. Nach dem Absintheverbot wurde aus dem Absinthe eine Anisee, der bis in die 70er Jahre verkauft wurde. Das Unternehmen gehört zwischenzeitlich zum Pernod-Ricard Konzern. Absinthe Oxygenee erlebte eine kurze Renaissance die 1999 vorbereitet wurde, aber bereits 2005 wurde die Produktion wieder eingestellt. Vermutlich deswegen, weil Pernod-Ricard zu diesem Zeitpunkt einen Pernod Absinthe auf den Markt gebracht hatte und man keine Konkurrenz aus dem eigenen Hause wollte.
Paul Devoille
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 03. August 2011 15:47
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Xavier Devoille war Weinhändler in Charton, der mit seinem Pferdegespann bis ins Rhonetal lieferte. Sein Sohn Paul übernahm das kleine Geschäft 1905 und ließ sich in Moines-Hauts in einer alten Gießerei nieder. etwa zur gleichen Zeit kaufte er die Marke "Luzet" von Constante und Achille Luzet. So wurde der Produktkatalog vom reinen Obstschnapps um Absinthe erweitert. Das erste Produkt hieß Riquette und wurde etwa 1912 produziert. Eine der beiden Töchter von Paul Devoille heiratete Raymond Gouttefroy. Als 1954 Paul Devoille verstarb übernahm Raymond Gouttefroy die Geschäfte. Er entwickelte 1956 die Marke Girardin und stellte neue Produkte vor. Die Geschäfte wurden 1973 an seine Tochter und ihren Mann Jaques Veillet übergeben, die 1985 das Unternehmen an Rene de Miscault verkauften. Heute gehört Devoille zu den größten Absintheherstellern in Frankreich. Sohn Hugues de Miscault ist für die Produktion verantwortlich und Vater Rene de Miscault betreibt das Musee des eaux des vie in Lapoutroie in der Nähe von Colmar. Die Produktpalette wird immer wieder um neue Produkte (Absinthe Libertine, La Charlotte, Verte und Blanche de Fougerolles) erweitert.
Cousin Florentin
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 03. August 2011 15:47
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Florentin Cousin, ein Käser aus Champagnole, unterstützte den aus Pontarlier stammenden Armand Guy finanziell um eine Brennerei aufzubauen. Armand Guy kaufte in der Rue des Lavaux ein Grundstück, baute ein Gebäude darauf, kaufte einen Brennhafen und begann sein Geschäft.Dafür, daß Florentin Cousin, Armand Guy finanzierte, musste der dort produzierte Absinthe seinen Namen tragen. Armand Guy war als Geschäftsführer für das Gelingen der Geschäfte verantwortlich. Florentin Cousin und Armand Guy trennten sich 1906 als Guy die letzte Rate des Darlehens zurückgezahlt hatte. Florentin Cousin gründete dann eine Brennerei in Champagnole, die seine Nachkommen später an H. Deniset Jeune aus Pontarlier verkauften. Nachdem sich Ernest Cousin von seinen Brüdern getrennt hatte, nahm er die Arbeit als Brenner in Francbourg auf. Er produzierte etwa 120.000 Flaschen Absinthe Cousin Jeune pro Jahr.
Die Gebäude in der Rue de Lavaux, Pontarlier exisiteren auch heute noch und auch heute wird dort Absinthe gebrannt - es ist die Brennerei Guy.

